Neue Jugendliche in die Jugend aufgenommen

Sieben Jugendliche aus dem Kirchenbezirk Hildesheim wurden am Sonntag, dem 14. Juni 2015, im Jugendgottesdienst in Hildesheim in die Jugend aufgenommen.

Zu dem Jugendgottesdienst waren neben den Jugendlichen und Jugendbetreuern auch die Gemeinde Hildesheim sowie Verwandte und Freunde der neuen Jugendlichen eingeladen worden.

Der Bezirksvorsteher des Kirchenbezirks Hildesheim, Bezirksältester Klaus Meyer, begann den Jugendgottesdienst mit Gebet und dem Bibelwort Johannes 1, 4:

"In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen."

Nach einem Musikbeitrag des Jugendchores bat der Bezirksälteste darum, dass die neuen Jugendlichen einmal vorgestellt werden.

Die Jugendlichen der Jugendregion Hildesheim hatten sich um die Vorstellung Gedanken gemacht und eine Präsentation mit Kinderfotos der neuen Jugendlichen vorbereitet. Zwei junge Schwestern zogen aus einem Goldfischglas Zettel mit Nummern. Diese Nummer wurde in der Bildpräsentation ausgewählt und es erschien ein Kinderfoto, zu dem jeweils eine Eigenschaft der betreffenden Person genannt wurde. Dann wurde der Betreffende darum gebeten, nach vorne zu kommen.

Um diesen Vorgang zu üben, fanden zunächst zwei Probedurchgänge statt. Es erschien ein Kinderfoto, und der Bezirksjugendleiter des Kirchenbezirkes Hildesheim, Hirte Dirk Ballosch, erkannte sich und kam überrascht nach vorne. Scherzhaft wurde er in der Jugend willkommen geheißen und gebeten, sich kurz vorzustellen. Als Dankeschön bekam er eine Rose. Anschließend wurde ein zweites Probebild gezeigt, und der ehemalige Bezirksjugendleiter des Kirchenbezirkes Hildesheim, Bezirksevangelist Siegfried Falk (Vorsteher der Gemeinde Hildesheim), erkannte sich und kam ebenfalls nach vorne. Auch er wurde probehalber in die Jugend aufgenommen.

Nun wurde es spannend. Sowohl die neuen Jugendlichen wie auch die gesamte Gemeinde waren gespannt, was für ein Bild als nächstes kommen würde und welcher Jugendliche sich hinter diesem Kinderbild und der genannten Eigenschaft verbirgt. Nach und nach wurde eine Nummer nach der anderen aus dem Glas gezogen und ein Jugendlicher nach dem anderen kam nach vorne. Vorne angekommen, wurden sie jeweils gebeten, ihren Namen und ihre Gemeinde zu nennen. Anschließend bekamen sie als Begrüßungsgeschenk ein grünes Jugendliederbuch und eine Rose als Liebesgruß der Jugend.

Als alle sieben Jugendlichen vorgestellt waren, wandte sich der Bezirksvorsteher den neuen Jugendlichen noch einmal zu, wünschte ihnen eine schöne und segensreiche Zeit in der Jugend. Per Handschlag nahm er sie in die Jugend auf. Danach durften alle wieder ihre Plätze einnehmen und der Gottesdienst ging weiter.

Der Bezirksälteste ging in dem Gottesdienst darauf ein, dass sich Jesus besonders den Menschen zugewandt habe, die oft von anderen gemieden wurden. Besonders den Kranken, die zu Jesu Zeiten oft als Sünder gesehen wurden, denn Krankheit war nach damaligem Verständnis eine Strafe Gottes für sündhaftes Verhalten. Jesus habe keinen Bogen um diese Menschen gemacht, sondern sich ihnen zugewandt.

Auch der Samariterin am Jakobsbrunnen habe sich Jesus zugewandt, obwohl es sich zu damaliger Zeit nicht gehörte, dass Juden mit Samaritern sprachen. Doch Jesus habe ihr Herz gesehen.

Als Jesus wieder gen Himmel fuhr, seien seine Jünger voller Abschiedsschmerz zurückgeblieben. Doch Jesus habe ihnen die Gewissheit gegeben, dass er wiederkommen werde und bis dahin ihnen einen Tröster senden werde, der sie in die Wahrheit führt. Der Heilige Geist gebe uns bis heute Impulse, wie wir unser Leben nach Gottes Willen gestalten und Jesus ähnlicher werden können. Es gelte, diese Impulse in unserem Alltag zu erkennen und umzusetzen.

Im Anschluss an den Gottesdienst, waren alle Gottesdienstteilnehmer in den Jugendraum zu Kaffee, Tee und Keksen eingeladen.

D.E. /Fotos I.J.