Erntedankgottesdienst mit viel Musik

„Gott sorgt für dich – komm um zu danken“ - dieser Einladung der neuapostolischen Gemeinde in Bodenwerder folgten am Erntedanktag, 3. Oktober 2010, 89 gläubige Menschen zu einem Gottesdienst mit viel Musik, um in den Lob und Preis zur Ehre Gottes einzustimmen.

Zusammen mit dem MGV 1871 Bodenwerder sangen und spielten der gemischte Chor, der Instrumentalkreis und der Kinder- und Jugendchor der neuapostolischen Kirchengemeinde Bodenwerder zur Ehre Gottes, dankbar für seine Fürsorge und Hilfe, anlässlich des Erntedank-Sonntags. Gott, den Geber aller guten Gaben, mit Musik zu loben und zu danken war das Bestreben aller Akteure. Hörbar geworden vom fröhlichen Kanon „Froh zu sein bedarf es wenig“ vor dem Gottesdienst, über das besinnliche Lied „Der Wanderer“, dem mächtig vorgetragenen und von der Orgel begleiteten „Die Himmel rühmen“ bis zur Einladung des Instrumentalkreises „Singt mit mir ein Halleluja“. Weitere Lobgesänge umrahmten die Predigt des aus Gronau angereisten Bezirksevangelisten Michael Stauch.

Seiner Predigt legte er das Bibelwort aus Psalm 145,15.16 zugrunde:

"Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, nach deinem Wohlgefallen."

Der Bezirksevangelist ging in seinen Ausführungen insbesondere auf die sich im Leben vielfach darbietende Hand Gottes ein. "Diese Hand reicht Gott helfend, fürsorgend und bewahrend allen Menschen! Jeder ist eingeladen, diese Hand Gottes zu ergreifen und dadurch Nutzen für Seele, Geist und Leib zu nehmen", betonte Bezirksevangelist Stauch.

Bewegende Momente erlebten die Gläubigen, als zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl Orgel, Cello und Solostimme das Lied "Breathe on me, breath of God" erklingen ließen.

Am Schluss des Gottesdienstes bat der Vorsteher der Gemeinde Bodenwerder, Hirte Thorsten Böker, den Kinder- und Jugendchor, außerplanmäßig das Lied „Ich bin bei dir“ von D. I. Burgess zu singen. Beim anschließenden Imbiss wurden noch viele Erlebnisse der erlebten Fürsorge und Hilfe Gottes ausgetauscht. Einer der Teilnehmer brachte es mit den Worten auf den Punkt: "Das war wirklich toll. Keine Geschichten aus alter Zeit, sondern etwas für das Hier und Jetzt und für die Zukunft!"

D.M.