Mehr Platz für die Gemeinde Bodenwerder

Das Gemeindeleben ist rege, die Gottesdienste sind gut besucht und für zahlreiche Aktivitäten der verschiedenen Altersgruppen fehlte der Platz. Gründe genug für die Gemeinde Bodenwerder, einen zusätzlichen Mehrzweckraum zu bauen.

Bisher fanden die verschiedenen Veranstaltungen in den unteren Räumen des Nebengebäudes statt. Die Senioren mussten für ihre Zusammenkünfte die steile Treppe hinabsteigen. Die Kinder der Vorsonntagsschule, der Sonntagsschule und des Religionsunterrichts versammelten sich ebenfalls in den zu kleinen Räumen im Keller. Für ein effizientes und getrenntes Üben der Stimmen in den Gesangstunden des Chores fehlte der Platz gänzlich. Auch für die Proben des Instrumentalensembles und des Kinderchores gab es keinen geeigneten Raum. Die Jugendlichen versammelten sich bisher zu ihren Jugendstunden wegen fehlender Räumlichkeiten in anderen umliegenden Gemeinden. Zudem hatte das Kirchengebäude nur eine Toilette. Eindeutig zu wenig für rund 70 Gottesdienstbesucher.

Mit der Erweiterung wurde nun ein Mehrzweckraum angebaut, in dem alle ihren Aktivitäten nachgehen können. Ebenso ist dort eine Küchenzeile eingebaut worden, um für Zusammenkünfte einen Imbiss bereiten zu können. Es ist auch geplant, dass in Zukunft diverse Zusammenkünfte auf Kirchenbezirksebene in Bodenwerder stattfinden werden. Außerdem wurden der Eingangsbereich, die Sakristei und der Flur neu gestaltet und renoviert. Die Kirche ist durch die Neugestaltung der Außenanlage barrierefrei ohne Treppen zu erreichen. Für die Zeit der Umbaumaßnahme versammelten sich die Gottesdienstbesucher in der Nachbargemeinde Eschershausen. Gesangstunden und Unterrichte wurden in geeigneten Wohnungen einiger Geschwister abgehalten.

Am Sonntag, 23. Dezember 2007, feierten die Mitglieder der Gemeinde und geladene Gäste die Einweihung im Rahmen eines Gottesdienstes mit viel Musik. Den Auftakt machte der gemischte Chor mit einem mächtigen "Willkommen Jesus Christ". Bezirksältester Klaus Meyer aus Hameln wies in seiner Predigt auf die Bedeutung der Adventszeit für uns Menschen hin, die ihren Höhepunkt in der Geburt Jesu habe. So sei unser Leben als Christen auch als Ankunfts- und Vorbereitungszeit zu verstehen, auf das Ziel, die heimholende Wiederkunft Christi. Dem Vorbild Jesu gleich zu werden, dem Nächsten aus selbstloser Liebe zu helfen, das Evangelium den Menschen nahe zu bringen und die Verheißung der Wiederkunft Christi wach zu halten sei unsere Aufgabe, die das Leben reich mache und ihm Tiefgang gebe.

Der Kinderchor berührte die Herzen der Anwesenden mit bekannten Weihnachtsliedern. Der gemischte Chor erfreute die Zuhörer mit schönen harmonischen Klängen. Es waren bewegende Lieder der leisen Töne. Die Vorträge des Instrumentalensembles waren breit gefächert und reichten von klassisch, traditionell bis zu Instrumental-Gospels. Auch der Frauenchor erfreute die Zuhörer mit bekannten Advents- und Weihnachtsliedern.

Nach Abendmahlsfeier, Gebet und Segen setzte der gemischte Chor einen freudigen Schlusspunkt mit dem Lied "Weihnachtsglocken" von A. Beirin.Fast alle Gottesdienstteilnehmer blieben noch zum anschließenden Brunch. Es fand noch ein reger Gedankenaustausch über den Gottesdienst statt. Auch so manch gute Idee wurde geboren zu den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der neuen Räume.

D. M.

Bildergalerie