Kartoffelbraten einmal anders

Das traditionelle Kartoffelbraten der Gemeinde Bodenwerder sollte auch dieses Jahr nicht ausfallen, so der Wunsch der Gemeindemitglieder. Allerdings waren die Termine fast alle belegt, und so lud der Vorsteher, Priester Thorsten Böker, die Geschwister diesmal zum Kartoffelbraten der anderen Art ein.

Das traditionelle Kartoffelbraten der Gemeinde Bodenwerder verlief in diesem Jahr einmal anders. Statt der Kartoffeln aus dem Feuer gab es Ofenkartoffeln. Und die Geschwister sollten sich - natürlich nur soweit es möglich war - das Essen "verdienen". Denn nach dem Anbau des Mehrzweckraumes an der Kirche Ende letzten Jahres waren noch etliche Arbeiten zu erledigen. Alles hatte sich aufgrund der Neuplanung des Gartens nach dem Umbau verzögert. Außerdem sollte sich der Boden nach den umfangreichen Baggerarbeiten erst einmal setzen.

Nun war es an der Zeit, Fenster zu putzen,Kantensteine neu auszurichten, Unkraut zu beseitigen, die Hecke zu schneiden, Beete zu hacken, den Herbstputz im Gebäude zu machen, Zäune und Gartenhaus mit einem frischen Anstrich zu versehen, den Sockel des Anbaus mit Farbe zu streichen und einiges mehr.

Die Bodenwerderaner haben alles geschafft, an einem Samstag. Warum? Weil alle, die irgendwie konnten, am 13. September 2008 mit anfassten. Gut die Hälfte der regelmäßigen Gottesdienstbesucher war zur Arbeit gekommen. Und die zweite Hälfte - fast alles Senioren und Betagte - kam zum Essen dazu.

Ein herzliches Dankeschön vom Vorsteher blieb natürlich nicht aus. So ging ein schöner und arbeitsreicher Tag am späten Nachmittag zu Ende."Die Erkenntnis, dass man nicht nur zum Gemütlichsein zusammenkommen, sondern auch sehr viel Freude in der Gemeinschaft bei der Arbeit haben kann, wird in unseren Herzen verankert bleiben", so das Fazit eines Glaubensbruders.

D.M.

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