Wie Konfirmanden ihren Glauben erklären

17 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Kirchenbezirk Hildesheim verbrachten im Naturfreundehaus in Lauenstein ein gemeinsames Wochenende. Neben Spiel und Spaß standen Gesprächsrunden und Gruppenarbeiten zu Themen rund um den Glauben auf dem Programm der dreitägigen Konfirmanden-Freizeit.

"Wie erkläre ich meine Glauben?", war das zentrale Thema der Konfirmandenfreizeit des Kirchenbezirks Hildesheim vom 18. bis 21. September 2009 im Naturfreundehaus in Lauenstein.

Die 17 Konfirmandinnen und Konfirmanden, die von sechs erwachsenen und vier jugendlichen Betreuern begleitet wurden, hatten sich in drei Gruppen aufgeteilt und zu diesem Thema Referate ausgearbeitet. Die zentrale Fragestellung lautete: "Wenn ich nach meinen Glauben und/oder zur Neuapostolischen Kirche gefragt werde, was antworte ich?" In ihren Referaten beschäftigten sich die Konfirmanden mit Aufbau und Struktur der Neuapostolischen Kirche, mit den Ämtern, der Finanzierung (Opfer), den Sakramenten, den Glaubensartikeln, dem Glaubensziel, der geschichtlichen Entwicklung und der Seelsorge.

Am Abend folgte für vier der jungen Teilnehmer gleich der Praxistest: Sie waren mit einer Gruppe Erwachsener, die ebenfalls im Naturfreundehaus untergebracht war, ins Gespräch gekommen und wurden gefragt, was sie denn für eine Gruppe seien. So konnten die Konfirmanden das zuvor Erarbeitete gleich anwenden.

In einer Diskussionsrunde mit Jugendlichen wurde über die Fragen "Was wisst ihr über die Jugend?", "Gibt es Ängste? Wenn ja, welche?", "Was erwarte ich von der Jugend, was erwartet die Jugend von uns?" gesprochen.

Am Samstagnachmittag besuchte Bezirkskältester Klaus Meyer die Konfirmanden und sprach mit ihnen über Inhalt und Sinn der Konfirmation.

Am Sonntag feierten die Teilnehmer der Freizeit zusammen einen Gottesdienst in einem eigens dafür von den Jugendlichen hergerichteten Raum. Dem Gottesdienst, den Evangelist Henning Pawlik (Hildesheim) hielt, lag als Textwort Psalm 119, 47.48 zugrunde: "Ich habe Freude an deinen Geboten. Sie sind mir sehr lieb, und hebe meine Hände auf zu deinen Geboten, die mir lieb sind, und rede von deinen Weisungen."

Nach dem Mittagessen traten die jungen Schwestern und Brüder die Heimreise an.

H.P./M.B.

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