Neujahrsempfang in Hameln

Die neuapostolische Kirchengemeinde in Hameln wird sich in diesem Jahr in verschiedenen sozialen Projekten engagieren. Das kündigte Gemeindevorsteher Detlef Lürig beim Neujahrsempfang an, zu dem die Gemeinde auch Vertreter des öffentlichen Lebens eingeladen hatte. Die Bürgermeisterin der Stadt und ein evangelischer Pastor sprachen Grußworte.

Zu ihrem Neujahrsempfang hatte die neuapostolische Kirchengemeinde Hameln am Donnerstag, 28. Januar 2010, eingeladen.Vorsteher Evangelist Detlef Lürig, stellte das Gemeindemotto für 2010 vor: "Beharrlichkeit".

In Anlehnung an die Gedanken des Stammapostels zum Jahresbeginn rief der Vorsteher die Gemeindemitglieder auf, nicht nachzulassen in Gebet und Mitarbeit, beharrlich zu bleiben im Bemühen, Frieden zu stiften und zu allen Mitmenschen ein gutes Verhältnis zu unterhalten.

Die Gemeinde wird sich in diesem Jahr in verschiedenen sozialen Projekten engagieren. So wird zum Beispiel im März für eine Woche das Frühstück für Obdachlose und Hilfsbedürftige im kürzlich eingeweihten Senior-Schläger-Haus bereitet. Eine ortsansässige Bäckerei stiftet Brot und Brötchen, die Gemeinde spendet alles Weitere. Damit sind nun alle christlichen Kirchen und Gemeinschaften der Stadt in diese Maßnahme eingebunden.

Pastor Martin Hoffmann von der evangelisch-reformierten Kirche ging in seinem Grußwort, das er im Namen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hameln überbrachte, auch auf die soziale Not in Hameln ein. Er unterstrich, dass mit dem Senior-Schläger-Haus endlich eine menschenwürdige Anlaufstelle für Bedürftige geschaffen werden konnte.

Bürgermeisterin Ursula Wehrmann überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung und wünschte der Gemeinde alles Gute zum neuen Jahr. Sie zeigte sich erfreut über die weiteren Planungen im sozialen Bereich und wünschte Erfolg und gutes Gelingen bei den jeweiligen Umsetzungen.

Der Neujahrsempfang wurde musikalisch umrahmt von Chor, Jugendchor, Instrumentalisten und einem Gesangssolisten. Die anspruchsvollen Kompositionen wurden wieder auf hohem Niveau vorgetragen.

Zum Abschluss trafen sich die Teilnehmer zu zwanglosem Gedankenaustausch bei Getränken und Imbiss. Ein Hamelner Hoteliersehepaar, das zur Gemeinde gehört, hatte den umfangreichen und leckeren Imbiss gespendet.

D.H./Fotos: A.P.

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